Kapitel 49
Du weißt, dass Rauchen nicht gut für dich ist. Das ist keine neue Information. Und trotzdem ist die Zigarette nach dem Kaffee, die Pause vor der Haustür, das Rauchen in der Gruppe schwerer loszulassen, als du denkst — nicht weil es Schwäche ist, sondern weil Nikotin die Neurochemie verändert. Das Gehirn lernt, dass die Zigarette Stress abbaut, Pausen markiert, soziale Momente schafft. Diese Verknüpfungen sind echt, auch wenn sie auf einer Substanz beruhen, die gleichzeitig schadet.
Das gilt genauso für Vapes und E-Zigaretten. Sie gelten als die „weniger schlimme“ Alternative — aber die meisten Liquids enthalten Nikotin und damit dasselbe Abhängigkeitspotenzial. Dazu kommen Aromastoffe und Trägersubstanzen, deren Langzeitwirkungen noch kaum erforscht sind. Wer auf Vapen umgestiegen ist, hat nicht aufgehört zu rauchen — er hat nur das Format gewechselt.
Dieses Kapitel ist Teil der Vollversion
Schalte alle 52 Kapitel frei — im Wochen-Abo oder mit dem Sofort-Zugang.
Preise ansehen